Was man über steueroptimierte Rentenfonds wissen sollte
Jeder Verbraucher sollte über eine ausreichende Altersvorsorge verfügen, da die gesetzliche Rente wohl nicht ausreichen wird, dass der bestehende Lebensstandard erhalten werden kann. Für diese Vorsorge existieren zahlreiche Anlagemöglichkeiten, zwischen denen der Verbraucher wählen kann. Jedoch sollte er sich im Vorfeld genau informieren, um die passende Anlageform zu finden. Neben den Möglichkeiten der Vermögensbildung in Form von Aktien oder anderen Investitionen existieren noch Vorsorgemaßnahmen, die eine bestimmte Subvention durch den Staat erhalten oder einen steuerlichen Vorteil darstellen. In der Regel sind Beiträge, die in eine Rente eingezahlt werden, während der Sparphase von der Steuer absetzbar. Dies gilt jedoch nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag. Ist dieser ausgeschöpft, dann kann der Anleger von keinen weiteren Entlastungen profitieren.
In diesem Fall sind steueroptimierte Rentenfonds von großer Bedeutung. Diese Fonds sind darauf angelegt, eine sogenannte Nachsteuerrendite zu erwirtschaften. Dies bedeutet, dass der jeweilige Fonds anstelle von Zinserträgen Kursgewinne erzielt. Diese muss der Anleger nicht versteuern. Es gilt für den Privatanleger jedoch, dass er die einzelnen Wertpapiere länger als 12 Monate behalten muss, um eine Steuerbefreiung zu erhalten. Dies gilt aber nicht für Fondsgesellschaften. Aus diesem Grund sind sie sehr flexibel in der Wahl der Aktien oder anderer Wertpapiere und können diese auch bei einer Laufzeit unterhalb der Jahresfrist wechseln. Auf diese Art sind die Fonds dazu in der Lage, bei sinkenden Kursen zu reagieren und immer optimale Renditen zu erwirtschaften.
Die Gewinne werden dann zwar bei der Auszahlung an den Privatanleger besteuert, aber es findet keine doppelte Belastung bei der Fondsgesellschaft und beim Anleger statt. Dies senkt die Steuerlast und erhöht die Gewinne des Anlegers. In den Fonds kann mittels einer Einmaleinlage oder eines Sparplans eingezahlt werden.